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Tunjica-Sage über den Salamander

Kamnik

Žganjekuha

Man sagt, in der Siedlung Tunjica gedeiht der Obstanbau ausgezeichnet. Deshalb gibt es hier auch eine gute Schnapsbrennerei. Der Branntwein sorgte für eine der berühmtesten Geschichten, die Einheimischen in Verbindung mit Tunjica zu erzählen wissen.

In den Zug mit den Branntwein

Während des 2. Weltkriegs gingen die Bewohner von Kamnik oft zur Arbeit nach Ljubljana. Sie fuhren mit dem Zug und hatten dabei stets einen kleinen Imbiss und etwas Branntwein. Der "Tropfen" aus Tunjica war der stärkste und allerbeste.

Branntwein mit Zugabe

Die Nachricht, Tunjica Branntwein sei der beste, kam auch deutschen Soldaten zu Ohr. Die Arbeiter aus Kamnik mussten es ihnen auch geben. Einer nahm einmal ""močeradovec"", ein sehr starkes Getränk, in dem der tote Salamander eingeweicht war, mit.

Verbot

Der Deutsche dachte, dies sei ein gewöhnlicher Branntwein. Er befolgte nicht den Rat, es langsam zu trinken. Er wurde vergiftet und starb. Den Soldaten wurde es verboten, dieses giftige Getränk zu trinken, daher hatten es Arbeiter stets dabei.