Direkt zum Inhalt

Kamnik

Besuchen Sie die mittelalterliche Stadt Kamnik.

Geschichte der Stadt entdecken


Im 15. Jahrhundert war die Stadt Kamnik von 3 bis 10 Meter hohen Mauern mit einem Graben umgeben und man konnte in die Stadt durch vier Türen.

Kamnik

Kamnik, eine Stadt in Steiner Alpen gilt als eine der schönsten mittelalterlichen Städte Sloweniens. Früher eine florierende Handelsstadt, wo die Grafen von Andechs aus Bayern ihren Sitzt hatten. An die Zeit, als Kamnik noch die Hauptstadt von Krain war, erinnert uns das wunderbare Architekturerbe.

Die Stadt Kamnik wurde 1229 erstmals schriftlich erwähnt, ihre zwei Burgen dagegen früher. Die Spezialität der Stadt ist die reiche Franziskanische Bibliothek mit etwa 10.000 Büchern und Notizbüchern, die Ende des 18. Jh. gedruckt wurden. Die schönste Straße der Stadt ist Šutna, die mit charakteristischen Aushängeschildern und anderen Handwerkszeichen geschmückt ist. Aus diesem Grund fanden lebhafte Handwerksaktivitäten in der Geschichte statt. Neben dem Geburtshaus von Rudolf Maister gibt es hier viele Attraktionen, wie die Pfarrkirche Pfarrkirche Maria die Unbefleckte mit einem separaten gotischen Glockenturm, das Sadnikar Museum und die Geburtshäuser anderer berühmter Bewohner von Kamnik. Šutna endet mit Samčev prehod, wo es bis zum Jahr 1882 eine Steigung gab.

Mali Grad

Auf dem Stadthügel, auch Balkon der Stadt genannt, stand schon im 11. Jh. eine Burg. Geblieben ist nur eine zweistöckige romanische Kapelle mit einer Krypta, heute eines der Hauptsymbole der Stadt. Von hier aus können Sie einen schönen Blick auf das Stadtzentrum und die SteinerAlpen genießen.

Franziskaner in Kamnik

Kirche St. Jakob wird erstmals 1423 in den bisher bekannten und erhaltenen historischen Quellen erwähnt.
Unmittelbar nach der Besiedlung begannen Mönche ein Klostergebäude neben der Kirche zu bauen. Zu dieser Zeit hatten die Einwohner von Kamnik Angst vor Türkeneinfälle. Aus der gotischen Kirche St. Primus und Felicijan über Kamnik überführten die Reliquien der beiden Heiligen in die Stadt. Die Klosterkapelle des Gottesgrabes ist voller Symbole und ist das Werk des slowenischen Architekten Jožef Plečnik, der in den letzten Jahren seines Lebens viel in Kamnik und Umgebung geschaffen hat. Der wahre Schatz des Klosters ist auch eine Klosterbibliothek, in der zahlreiche Inkunabeln aufbewahrt werden, darunter die dalmatinische Bibelübersetzung, die 1584 in Wittenberg herausgegeben wurde. Die Bibliothek enthält nicht nur religiöse Literatur, sondern auch Bücher zur Geschichte der Medizin.

Schloss Zaprice

Auf einem kleinem Hügel über die Stadt steht das Schloss Zaprice. Hier war einst der Sitz einer bedeutenden Adelsfamilie und heute ist hier der Sitz des Interkommunalen Museums Kamnik, dessen versetzte Einheiten die Galerie Miha Maleš und das Museum im Geburtshaus von Rudolf Maister sind.

Mehr...

Die erste Erwähnung der Burg

Die Burgruine Stari grad bzw. auf Deutsch Oberstain wurde zum ersten Mal im Jahr 1207 erwähnt, aber es war sehr wahrscheinlich, dass es im 12. Jahrhundert erbaut wurde und ist so eine der ältesten Burgen im östlichen Oberkrain. 

Strategische Bedeutung 

Durch die hervorragende Lage der Burg Stari grad und genau richtiger Höhe war die Sicht und damit auch die Kontrolle der mittelalterlichen Handelsstraße, die durch die Stadt führte, hervorragend. Dass die Kontrolle des Verkehrsweges noch gründlicher war, stand auf einem Felshügel, unmittelbar neben der Trasse auch die Burg Spodnji grad (heute Mali grad genannt).