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Kleidungskultur

Die Stadt Kamnik ist eng mit Kleidungskultur verbunden. Das Folklore-Festival Trachten- und Kleidungskultur-Festtage findet seit 1966 in Kamnik statt.

Größtes Ethno-Festival in Slowenien


Tage der Volkstrachten und Kleidungskultur sind in Kamnik ein schwer erwartetes Ereignis, da zu dieser Zeit Trachten von ganz Slowenien kommen. Die Veranstaltung, die normalerweise über 30.000 Besucher beherbergt, wird mit einem reichhaltigen Kultur- und Unterhaltungsprogramm angeboten. Die Veranstaltung mit gewöhnlich über 30.000 Besuchern bietet ein reiches Kultur- und Unterhaltungsprogramm.

Gebrauch und das Tragen

Trachten werden in letzter Zeit auf Umzügen, in der Kirche, an kirchlichen, staatlichen und lokalen Feiertagen und bei persönlichen Feiern getragen. Sie dienen zu Protokollzwecken und in der Dekorfunktion bei nationalen, kommunalen und anderen Veranstaltungen.

Die Frauentracht besteht aus hohen schwarzen Schuhen, handgestrickten Socken, mehreren weißen Unterröcken, einem Rock mit Büstenhalter und schwarzer Schürze.  Auf dem oberen Teil tragen sie einen Metallgürtel, genannt »sklepanc«, eine Manschette mit Spitze sowie ein Seidentuch, das mit einer kostbaren Brosche zusammengeknüpft ist. Den Kopf bedeckt die Kopfbedeckung – ein weißes Kopftuch oder Haube bzw. Gebende, falls die Frau ledig war.
Typische Männertracht besteht aus schwarzen Lederstiefeln, Kniehosen, einem Hemd aus weißer Baumwolle mit »Stickerei«,  einem Halstuch aus Seide sowie einer Weste und Sakko aus Wollstoff. Es  gehört unbedingt noch ein Hut dazu und, und wie ältere Herren es gerne betonnen, eine wertvolle Taschenuhr. 

Schwarze Tracht

Das Kleid ist meistens aus schwarzer Seide, die Schürze ist ebenfalls schwarz und aus Seide, hinten mit einer großen Schleife zusammengebunden. Die übliche Kopfbedeckung ist ein weißes Kopftuch, oben am Kopf mit einem Kamm zusammengebunden.

Die Männertracht aus Motnik besteht aus einem Hemd aus weißem, grobem oder feinem hausgemachtem Leinen, knielanger Chamois-, Tuch- oder Leinenhose, sowie einer Weste aus purpurrotem Tuch. Dabei trugen sie einst Rollstiefel und einen Hut mit breiter Hutkrempe und niedrigem Kopf. Die Frauen hatten bis zur Teile hängenden Manschetten mit langen Ärmeln aus Fest- oder üblichem Leinen, einen in kleine Falten gelegten Rock mit dem Laib und bis zur Teile geschneiderte Schürze. Sie trugen niedrige auch über die Fußknöchel reichende Schuhe mit Schnürsenkel aus Schwarzleder und rote Strümpfe; als Kopfbedeckung dagegen ein gebundenes weißes Tuch aus dünnem weißen Leinen oder Baumwolle sowie dem Kopf anliegende Haube mit weichem Kopf.